News
- Opiumkonsumenten leben kürzer
Der gewohnheitsmäßige Konsum von Opium erhöht offenbar das Risiko deutlich, früher zu sterben. Das belegt eine prospektive Kohortenstudie, die jetzt vom Britischen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Die "Golestan Cohort Study" wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um die Ursache für die hohe Krebsrate bei Männern in der nordiranischen Provinz Golestan zu untersuchen.
- Brustkrebs heilen ist gut – vermeiden ist besser!
„Brustkrebs und Umwelteinflüsse“, die aktualisierte Broschüre zu vermeidbaren Umweltrisiken, ist gerade bei den beiden Organisationen Women in Europe for a Common Future e.V. (WECF) und dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) neu erschienen. Die Zahl der Brustkrebsneuerkrankungen ist in der letzten Dekade deutlich angestiegen und liegt nach Schätzungen der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland bei knapp 72.000. - Hochrisiko-HPV bei jeder fünften Frau
Jede fünfte Frau bis 30 Jahre ist mit einem HPV-Virus eines Hochrisiko-Typs infiziert. Dies zeigen zwei Studien mit über 10.000 Frauen, die die frauenärztliche Praxis zu einer Routineuntersuchung aufgesucht haben. Im Alter zwischen 20 und 22 Jahren war sogar jede Vierte mit diesen gefährlichen Virus-Typen infiziert.
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- Helmholtz-Gemeinschaft und Partner erforschen Ursachen des Metabolischen Syndroms
Weltweit erkranken immer mehr Menschen an hochkomplexen Stoffwechselstörungen. Eine besonders schwerwiegende Form ist das Metabolische Syndrom, das durch das gleichzeitige Auftreten von Übergewicht, Bluthochdruck, veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz charakterisiert ist.
- Typ-2-Diabetes: Das große Problem mit den kleinen Patienten
In Amerika gibt es bei Kindern und Jugendlichen mittlerweile mehr Diabetes Erkrankungen vom Typ 2 als solche vom Typ 1. Es wird angenommen, dass der Diabetes vom Typ 2 stark mit schlechten Essgewohnheiten bei gleichzeitigem Bewegungsmangel korreliert. - Diabetes: Wie Zucker zu Schmerzen führt
Viele zuckerkranke Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, besonders in den Waden und Füßen. Den Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung haben Wissenschaftler um Professor Dr. Angelika Bierhaus und Professor Dr. Peter P. Nawroth, Ärztlicher Direktor der Abeilung Innere Medizin I und Klinische Chemie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, nun aufgeklärt: Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.


